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CD-reviews zu "Preferences"

Jazzpodium:

"[...] Mehr Jubel ist nicht. Geht nicht....
[...]...neun Eigenwerke mit schier endlos fesselnden Improvs, in denen sich nicht ein Klischee verliert, kein Lick, kein gar nichts - phänomenal. Das ist Jazz, Gitarrenjazz, den man wahrhaftig in vollen Zügen und mit ganzer Hingabe genießen kann, Weil er bei aller Eigenköpfigkeit des Erfinders und trotz der wie von letzten Fesseln harmonischer Regelwerke befreiten Linien und blitzschnell unterlegten Akkorden niemals Befremden erzeugt, niemals skeptische Distanz, sondern in das musikalische Geschehen hineinsaugt wie ein Weltklassethriller.
[...] ...ein bewundernswerter Querkopf und wahrhaft ein Individualist, ein Anti-Eklektiker, dessen Musiksprache und -denken sich als so schlüssig erweisen, weil sie einer bärenstarken inneren Logik folgen.
[...]...beeindruckend..."

Jazzzeitung:

"[...]...Gitarren-Feingeist...[...] Spieltechnisch ist dieser Musiker perfekt. Sein Tempo und seine Leichtigkeit rücken ihn in die erste Linie der Saitenvirtuosen, dem klassisch angehauchtes akustisches Spiel genauso im Blut liegen wie die wieselfklinke elektrische Jazzgitarre, die er mit einem sprühenden Variantenreichtum bei den Phrasierungen zu bedienen weiß."

Jazzthing:

"[...]...originelle melodische Single-Note-Ketten, mit denen er die Dialekte der "Altvorderen" der Jazzgitarre konturiert und kantig in die eigene Sprache transformiert."

Gitarre & Bass:

"[...] Der virtuose Archtop-Spieler liefert hier wirklich Höchstleistungen ab.
[...]...schließt an das hohe Niveau der beiden Vorgängeralben an."

BZ:

"Ein Strahl von Tönen aus einem Non-Stop-Kreativquell, der unaufhörlich sprudelt und Neuland erschließt.[...]
Klare, perlende Gitarrenläufe, scheinbar beiläufig, und doch enorm präzise gespielt.
[...] Man läßt sich fallen in den Fluss der Töne, überlässt sich seinen Strudeln, Windungen und Schnellen, neugierig, wohin das führen mag."

CD-reviews zu "Inside Out"

Just Jazz Guitar:

"Listening to this guitar player helps remind one of the fact that between traditional mainstream and contemporary jazz guitar there is an astonishingly wide area wortwhile exploring.[...]
...a guitar player whose instrumenal language is so striking, so original and consistent that it definitely didn't fit into any conceivable patterns in connection with what "modern mainstream guitar" would or should be.[...]... makes Dietmar's jazz sound like shots from the hip right into the hearts of these songs."

Jazzpodium:

"[...] Osterburgs Spiel ist so "pianistisch" und damit auch technisch äußerst anspruchsvoll, wie das nur sehr weniger international renommierter Kollegen [...]
Und jetzt haben wir mit "Inside Out" noch eine Steigerung dessen, was schon 2007 gar nicht mehr zu steigern schien. Auf "For A While" hatte sich ein Gitarrist vorgestellt, dessen instrumentale Sprache so markant, so originär und konsequent war, dass sie (in Deutschland sowieso) herausfiel aus fast allen Vorstellungsmustern von "moderner Mainstream-Gitarre". Denn hatte er von Anfang an mit seiner gleichsam federleicht hingetupften Verquickung von Melodie- und Akkordspiel technische Messlatten ganz neu justiert[...], mit seinen dichten, keinem einzigen Klischee folgenden Improvisationslinien für Spannung gesorgt und mit seinen Mitstreitern das klassische Trio-Setup zum wirklich orchestral tragenden Klangkörper hochgespielt, so erscheint alles das und viel mehr auf "Inside Out" sogar noch intensiviert, noch gereift, noch konsequenter und noch kompromissloser[...]

Als Komponist ist er ein noch gereifterer Meisterarchitekt veritabler Wunderwerke. Und sein Spiel selbst ist die glücklichste Mischung aus Kopf und Bauch überhaupt[...]"

Rolf Thomas, Jazzthing:

"Flüssigkeit und Eleganz kennzeichnen das Spiel des Braunschweiger Gitarristen Dietmar Osterburg. Was ihm da so alles aus den Fingern perlt, grenzt auch auf seinem zweiten Album an ein Wunder. Auf Stücken wie "The Way Through", "Reverse" oder "Mosaic" ist Geschwindigkeit zwar nicht alles, aber sie trägt doch entscheidend zu dem Höreindruck bei, dass diesem Trio keine Beschränkungen auferliegen...Mit seiner Verquickung von Akkord- und Melodiespiel zeigt Osterburg der Mainstreamgitarre im Jazz dabei ganz nebenbei neue Wege auf."

Lothar Trampert in Gitarre und Bass:

"Der Jazzgitarrist aus Braunschweig tauchte 2007 mit seinem Debüt wie aus dem Nichts auf - und machte mich damals sprachlos mit seinem ganz großen Ton, extrem lebendigen Linien, einem klanglichen Spektrum und Ton- und Phrasierungsvarianten, die man in dieser Vielfalt kaum mal von einem einzigen Musiker zu hören bekommt. Genau das alles & noch etwas mehr bietet auch sein neues Album. Großartige Gitarrenmusik, die von jedem Jazzgitarristen gehört werden sollte."

Werner Stiefele in Rondo:

"[...]ein riesengroßes Vergnügen...wunderbare Musik...immense Musikalität[...]."

Gitarre Aktuell:

"[....]"Inside Out" hat Spannkraft von der ersten bis zur letzten Laserrille...ein einziger Genuss...viel Fantasie und unglaublich souveräne Technik[...]."

Andreas Polte, Archtop-Germany:

"Das zweite Werk von Dietmar Osterburg schließt sich nahtlos an sein Erstlingswerk an...Auffällig sind besonders die Kompositionen Osterburgs, die sehr "lebendig" und ganz und gar nicht 08/15 sind...Osterburgs Spiel ist virtuos, jedoch melodisch feinfühlig und akzentuiert. Alles in allem eine Scheibe zum konzentrierten Hinhören, die solcherlei Tun auch wirklich lohnt."

Klaus Mümpfer im Jazzpodium:

"[...]Dietmar Osterburg ist ein brillanter Solist, mit sprühenden melodischen Einfällen, der offensichtlich Jazz und Klassik gleichermaßen verinnerlicht hat, der lyrisch ebenso wie funky spielt und unüberhörbar vehement swingt.[...]"

Fono Forum:

"Perfekt gespielte Musik[...]"

Hans-Dieter Grünfeld in hifi&records:

"[...]sublime Gitarrendynamik[...]exquisites eigenes Gitarrenformat."

Alexander Schmitz auf agas, Februar 2010:

"Der Braunschweiger Dietmar Osterburg hat Ende Januar endlich sein zweites Album vorgelegt und baut damit seine im Eilschritt eingenommene Position als weit und breit interessantester, individuellster, und wagemutigste progressive Mainstreamer aus, in Dietmars Lieblingsbesetzung, einem kongenialen Trio als veritablem Kraftwerk für eine Jazzgitarre, die wunderbar unbekümmert an den Grundfesten so mancher harmonischer Regeln rüttelt[...].
Eigenartige, traumhaft schöne Harmonien. Die Atmosphäre dicht wie zum Hineingreifen. Sehr selten oder nie gegangene Wege für Einzeltonlinien zwischen größter Freiheit und schier unerschließlichen Bindungsgesetzen. Themen, die sich in ihrer Logik erst nach und nach, oft erst am Schluss erschließen: Der Jazz des Gitarristen Dietmar Osterburg ist eine Offenbarung, mehr noch, als er es schon 2007 war[...], ein Glücks-Fall, der vor allem die Frage ankitzelt, wohin danach die so genannte "progressive Mainstream-Gitarre" eigentlich noch wandern soll, wenn nicht in die ganz freie improvisierte Musik. Aber wie unser verehrter Braunschweiger Freund und seine beiden Mitstreiter es fertig bringt, immer so dicht in diesem Jemandsland zwischen den Welten die Balance zu halten - das ist schon für sich ein starkes Stück. [...] man kann nur staunen über das imposante Niveau seiner Sprache sowohl als Komponist, wie auch als Interpret und improvisateur magnifique."
 

CD-reviews zum Debüt "For A While"

Jazzpodium, September 2007:

"Es ist das Album der Superlative schlechthin, dem, ganz einfach, überhaupt nichts fehlt... eine Offenbarung... ein Gitarrist von verblüffend starker, intensiver Aussagekraft... sein improvisatorischer Haushalt verfügt über schier unbegrenzte Möglichkeiten... von überraschend ausgereifter, heutzutage ganz erstaunlich eigener Handschrift... glückliches Braunschweig! Mindestens fünf Sterne!"

Agentur Gitarre Alexander Schmitz, agas, Album des Monats August 2007:

"Ein Meisterwerk... die wunderbare Tat eines wunderbaren Trios... es geht spannend zu, musikalisch meisterhaft und sicher zwischen klassischer Moderne und Neobop, unerschöpflich, tadellos, souverän, elegant, zugleich immer wieder ganz down to earth..."

Lothar Trampert in Gitarre und Bass, Oktober 2007

"...klingt so unglaublich organisch, fließend, rund und virtuos, dass man es nicht glauben will... eine gitarristische Großleistung... Respekt! ...ein ganz großartiger europäischer Modern Jazz Gitarrist..."

Stefan Pieper in der Jazzzeitung November 2007:

"...ein stilistisch brillanter Solist... auf dem vorliegenden Debütalbum durchdringt er ganz mühelos die Weiten eines hellhörig-modernen Gitarrenjazz... mit einnehmender Wärme fügen sich die Kompositionen wie Perlen einer Kette zu einem mitreißenden Entwicklungsbogen... melodische Einfälle und sprühende Improvisationen weisen geradezu klassische Finesse auf... starke Atmosphären, lyrisches Verweilen, zupackendes Temperament, manchmal in bester Scofieldscher Manier..."

Markus A. Woelfle, Dezember 2007 im Bayrischen Rundfunk:

"Ein Riesentalent, ein mit allen technischen Wassern gewaschener Künstler mit einer sehr breiten Ausdruckspalette, einem weichen, runden Sound, Sinn für Spannungsbögen und der Fähigkeit, mit seinen Stücken packende Geschichten zu erzählen... beeindruckend... ein rundum überzeugendes und abwechslungsreiches Album"

Andreas Polte, August 2007, archtop-germany:

"...eine echte Überraschung! Nicht weil Dietmar Osterburg für sein Debütalbum die schwierige Besetzung des Trios mit b + dr gewählt hat, sondern weil es wirklich richtig gut ist... ein sehr guter Spieler... geschmackvoll und musikalisch kreativ mit erkennbarem eigenen Stil... die CD überzeugt von A-Z."

Peter Autschbach in Akustik Gitarre, Ausgabe 6/07:

"...Osterburg kann bei Bedarf ein Feuerwerk an 1/32-Noten abbrennen, nutzt diese Fähigkeiten aber sparsam und dosiert... sowohl seine Akkordmelodie-Passagen als auch die Single-Note-Lines zeigen ihn als kreativen Improvisator..."


 

Konzertkritiken

MAZ, 28.2.2009 :

"...ein Gitarrenkonzert der Extraklasse...
Dabei beeindruckt nicht nur Osterburgs filigran fingerfertige Improvisationskunst, sondern auch komplex swingende oder groovende Kompositionen, in denen Osterburg gewagte Akkordprogressionen mit entspanntem Single-Note Spiel verbindet.

Auch wenn er mal kurz die Gitarre für eine Akustikballade oder eine Jazzrocknummer im Fünfviertel-Takt wechselt, verweilt er am liebsten beim klaren Ton seiner ohne Effekte mit Plektrum gespielten Jazzgitarre. In seinem organisch gewachsenen Stil spiegeln sich der freie Jazz Attila Zollers wie auch die Neuerungen eines John Scofield. Ausgehend vom Bebop streift Osterburg in seinem unkonventionellen Spiel Funk, Latin und modale Spielweisen. Leichtfüßig in den Balladen, sperrig und unkonventionell in schnellen Neobopstücken erfindet Osterburg immer neue überraschende Wendungen, die seine Mitmusiker inspiriert und vorantreibt.

In Neygenfind und Schlagzeuger Eddie Filipp hat er kongeniale Partner, die mit vertrackten Rhythmen, Breaks und Doublestops wunderbar zurecht kommen und nicht nur rhythmische Akzente setzen. Mit sparsam gesetzten Akkorden tritt Osterburg in den Hintergrund und lässt Filipp in einem spannenden Drumsolo und Neygenfind mit melodischen Synkopen den Vortritt."

BZ, 16.8.2008:

"...Je länger aber das Trio spielte, desto mehr kamen die solistischen Fertigkeiten und die Stärken des Zusammenspiels zutage. Osterburg demonstrierte beim ausgedehnten Intro seines Stückes "Candle" seine stupende Fingerfertigkeit. Sehr schön die rasanten Einzelnotenläufe und die Akkordtupfer.
Ein Höhepunkt des ersten Sets war Osterburgs komplexe Komposition "Meanwhile". Die vertrackte Komposition bewältigte das Dreigespann elegant, das Zusammenspiel machte sichtbar Freude. Die Musiker verstanden es, die Dynamik des Stückes über einen langen Zeitraum zu entwickeln...

...Stilsicher bewegte sich das Trio zwischen den Genres moderner Jazzmusik...

So ist es dem Dietmar Osterburg Trio gelungen, durch geschickte Kombination von Stilrichtungen, Tempi, musikalischen Formen einen ansprechenden Musikgenuss zu verschaffen. Was sagte ein Zuhörer? "Ach, so müsste man Gitarre spielen können. Ich weiß gar nicht, wie der das macht!" Genau!"